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Was hilft bei Harninkontinenz

Eine Harninkontinenz beeinflusst Ihre Ungezwungenheit und Lebensfreude. Werden Sie daher aktiv und wenden Sie sich an Menschen, die Ihnen helfen können, Ihre Situation zu verbessern.

Sprechen Sie zum Beispiel einmal mit einer guten Freundin über Ihr Problem. Von Frau zu Frau können Sie mit Verständnis und vielleicht auch einem guten Tipp rechnen. Ein guter Einstieg kann daher auch eine Selbsthilfegruppe sein. Dort treffen Sie auf Frauen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben wie Sie selbst und mit denen Sie sich austauschen können. Außerdem erhalten Sie dort Informationen und Antworten auf Ihre Fragen zum Thema Harninkontinenz Der Einstieg ist ganz einfach: Die meisten Gruppen bieten regelmäßige Treffen an, die Sie ohne Anmeldung besuchen können.

Schließlich sollten Sie auch das Gespräch mit Ihrem Arzt suchen. Mit dem Thema Harninkontinenz können Sie sich an Ihren vertrauten Gynäkologen oder Hausarzt wenden. Spezialist auf dem Gebiet der Harninkontinenz ist der Urologe.

Der Arzt wird Sie unter Umständen nach der Krankheitsgeschichte, sowie zu Medikamenten, die Sie einnehmen. Anschließend wird er Sie körperlich untersuchen. Gegebenenfalls wird er Ihren Bauch abtasten, um sich zu vergewissern, dass Sie im Unterbauch keine Schmerzen haben, die auf eine Entzündung hinweisen könnten. Außerdem überprüft der Arzt den Zustand Ihres Beckenbodens.

Durch die Untersuchung einer Urinprobe will der Arzt eine mögliche Harnwegsentzündung ausschließen. Durch eine Ultraschalluntersuchung kann der Arzt Nierensteine erkennen und die Gebärmutter vermessen.Mittels Ultraschall kann er schließlich untersuchen. Auch kann er feststellen ob noch Urin in der Blase verbleibt, nachdem Sie auf der Toilette waren. Dies gibt ihm wertvolle Hinweise auf die Art Ihrer Harninkontinenz.

Zur besseren Diagnoseerstellung können Sie ein s. g. Inkontinenztagebuch führen. Hier werden die täglichen Trinkmengen, Häufigkeit der Toilettengänge sowie Inkontinenzepisoden festgehalten.

Manchmal kann es nötig sein, weitere Untersuchungen vorzunehmen, um andere Erkrankungen auszuschließen, wenn eine Behandlung nicht den gewünschten Erfolg bringen sollte oder um eine eventuell geplante Operation vorzubereiten. Dazu gehören: Harnflussmessung, Blasenspiegelung, Blasendruckmessung, Druckprofilmessung, Elektromyografie des Beckenbodens und Videourodynamik.


Möglichkeiten der Behandlung

Es gibt heute zahlreiche Möglichkeiten, Harninkontinenz zu behandeln. Lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten, welche Methode in Ihrem speziellen Fall am meisten Erfolg verspricht

Die Wahl der Behandlung hängt vor allem davon ab, welche körperlichen Ursachen für den ungewollten Harnverlusts diagnostiziert sind und in welcher Form er bei Ihnen auftritt. Schildern Sie Ihrem Arzt daher genau, in welchen Situationen der Harnverlust bei Ihnen auftritt und welche Auswirkungen er auf Ihren Alltag hat. Bei der Harninkontinenz gibt es - abhängig von der Form - grundsätzlich drei unterschiedliche Wege der Therapie:
  • Beckenbodentraining
  • Medikamente und operative Verfahren
Unterstützend können auch homöopathische Arzneimittel zur Stärkung der Blase eingesetzt werden. Zur Stärkung des Beckenbodens gibt es spezielle Gymnastikübungen, welche die Muskulatur des Beckenbodens kräftigen und somit die Blase und die Harnröhre wieder mehr Halt. Das Training kann mit verschiedenen Geräten unterstützt werden und bedarf viel Ausdauer, Geduld und einer gewissen Regelmäßigkeit

Inhalt

  • Willkommen
  • Umgang mit Inkontinenz im Alltag
  • Was hilft bei Inkontinenz
  • • Impressum

Tipp

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